Sellerie Würfel
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Sellerie (sowohl als Knollen- als auch als Staudensellerie/Stangensellerie) ist ein hervorragend verträgliches und vitaminreiches Ergänzungsfutter für Nager. Aufgrund seiner harntreibenden und magenschonenden Eigenschaften wird er in der Fütterung sehr geschätzt.
Inhaltsstoffe von getrocknetem Sellerie (Richtwerte in %)
Durch den Wasserentzug konzentrieren sich die Nährstoffe der Knolle oder der Stiele wie folgt:
- Kohlenhydrate / Natürlich enthaltener Zucker: ca. 40 – 45 %
Liefert leicht verdauliche Energie. Der Zuckeranteil ist moderat und unbedenklich. - Rohfaser / Ballaststoffe: ca. 12 – 16 %
Sehr hoher Faseranteil, der für die kontinuierliche Darmbewegung der Tiere lebensnotwendig ist. - Rohprotein / Eiweiss: ca. 8 – 10 %
Unterstützt den grundlegenden Zell- und Gewebestoffwechsel. - Rohasche / Mineralstoffe gesamt: ca. 6 – 8 %
- Kalium: Sehr hoher Anteil, reguliert den Flüssigkeitshaushalt und spült die Harnwege.
- Calcium: ca. 0.4 – 0.5 % (Ein moderater Wert, der deutlich unter dem von Brokkoli liegt).
- Ätherische Öle & Begleitstoffe: ca. 1.0 – 1.5 %
- Apiin & Apigenin: Sekundäre Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend wirken und den Magen schützen.
- Phthalide: Sorgen für den typischen Geruch und wirken entzündungshemmend sowie krampflösend.
- Rohfett: ca. 1.5 %
Extrem fettarm, verhindert Übergewicht.
Wirkung auf den Nager-Organismus
- Entwässerung und Spülung der Harnwege: Der sehr hohe Kaliumgehalt wirkt stark harntreibend. Er spült die Niere und die Blase optimal durch, was der Entstehung von Blasengries entgegenwirkt.
- Beruhigung von Magen und Darm: Die ätherischen Öle hemmen das Wachstum schädlicher Pilze und Bakterien im Verdauungstrakt. Zudem mindern sie Blähungen und entspannen bei schmerzhaften Muskel- oder Magenkrämpfen.
- Zahnabrieb: Getrocknete Selleriestücke oder -flocken sind zäh und hart. Beim Zerkauen werden die ständig nachwachsenden Schneide- und Backenzähne der Nager mechanisch abgenutzt.
- Appetitanregung & Belebung: Der intensive, würzige Geruch zieht Nager magisch an. Das Gemüse regt den Stoffwechsel sowie die Magensaftproduktion an, was ideal für fressunlustige oder genesende Tiere ist.